melancholic ground

melancholic ground

Aufgrund von organisatorischen Erfordernissen kann das von der Jury ausgewählte Stück 'melancholic Ground' bedauerlicherweise nicht als Liveperformance gezeigt werden. Deshalb wird Doris Uhlich das Projekt anderer Form präsentieren.

22.11

12:00

Freier Eintritt

SEAD

75 min

In englischer Sprache

Aufgrund von organisatorischen Erfordernissen kann das von der Jury ausgewählte Stück 'melancholic Ground' bedauerlicherweise nicht als Liveperformance gezeigt werden. Deshalb wird Doris Uhlich das Projekt anderer Form präsentieren.

Ein Schiff, ein Schloss, ein Auto und ein Pferd. Als Kinder finden wir auf dem Spielplatz eine kleine Welt vor. Gebaut zum bloßen Vergnügen, für körperliche Ertüchtigung und als Bühnenbild für blühende Fantasien, treten die Spielplatz-Bauten in 'melancholic ground' jenseits ihrer gewohnten Funktionen auf. Die Performer*innen verschiedener Generationen vollziehen ihre Bewegungen in extremer Langsamkeit, in stockendem Fluss oder bieten sich, plüschkostümiert und mit Körpererweiterungen, selbst zum Spielzeug für die anderen an. Dabei geht Doris Uhlich dem Gefühl der Melancholie nach. Anstatt zur Vereinzelung zu führen, macht 'melancholic ground' den Zustand kollektiv erlebbar. Im absurden Disneyland zwischen Klettergerüst und Sand wird subtiler Widerstand geleistet, gegen das Diktat der Produktivität und die Normierung der Körper.

Uns alle verbindet, dass wir Kinder waren. Wenn Kinder sich auf Spielgeräten, die Erwachsene für sie gebaut haben, messen und vergleichen, macht mich das nachdenklich, da es zeigt, welchen Einfluss die ältere Generation auf die nächste hat und welche Körper im Spiel ausgeschlossen werden. melancholic ground öffnet einen Raum, um über Kindheit, Erziehung, gesellschaftliche Regeln der Sozialisation, Spuren von Vergangenheit, Gegenwart und Projektionen in die Zukunft nachzudenken.

Doris Uhlich

Doris Uhlich, österreichische Choreografin und Performerin, entwickelt Projekte mit unterschiedlichen Formaten – von Bühnenstücken bis site-specific Performances. Sie arbeitet mit Menschen unterschiedlicher Biografien und körperlicher Einschreibungen, öffnet die Tanzfläche für Menschen mit körperlicher Behinderung, zeigt die Potenziale von Nacktheit jenseits von Erotisierung und Provokation oder untersucht auf vielschichtige Weise die Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Zuletzt erhielt sie den Österreichischen Kunstpreis 2024 des BMKÖS in der Sparte Darstellende Kunst. Weiters wurde 'SONNE' mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis 2024 als Beste Tanzproduktion ausgezeichnet.

Konzept & Choreografie Doris Uhlich Dramaturgie Adam Czirak Performance (Wiener Festwochen, Spielplatz Donaupark) Hugo Le Brigand, Pedra Costa, Adil Embaby, Ann Muller, Andrius Mulokas, Moravia Naranjo, Mzamo Nondlwana, Gabriele Oßwald, Karin Pauer, Thomas Richter, Vera Rosner, Virginie Roy, Wolfgang Sautermeister, Valentino Skarwan, Grete Smitaite, Haha Wang Räumliche Interventionen Juliette Collas, Marco Tölzer Kostüm Katharina Heistinger, Juliette Collas DJ & Sound Boris Kopeinig Dramaturgiehospitanz Johann Ebert Produktion Margot Wehinger, Helen Parkes Kommunikation & Presse Franziska Heubacher Company Management Margot Wehinger International Distribution Giulia Traversi

Eine Koproduktion der Wiener Festwochen und der insert Tanz und Performance GmbH.

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und des Österreichischen Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport.

(c) Alexi Pelekanos
(c) Alexi Pelekanos
(c) Alexi Pelekanos
(c) Alexi Pelekanos

22.11

12:00

Freier Eintritt

SEAD

75 min

In englischer Sprache

Doris Uhlich, österreichische Choreografin und Performerin, entwickelt Projekte mit unterschiedlichen Formaten – von Bühnenstücken bis site-specific Performances. Sie arbeitet mit Menschen unterschiedlicher Biografien und körperlicher Einschreibungen, öffnet die Tanzfläche für Menschen mit körperlicher Behinderung, zeigt die Potenziale von Nacktheit jenseits von Erotisierung und Provokation oder untersucht auf vielschichtige Weise die Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Zuletzt erhielt sie den Österreichischen Kunstpreis 2024 des BMKÖS in der Sparte Darstellende Kunst. Weiters wurde 'SONNE' mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis 2024 als Beste Tanzproduktion ausgezeichnet.