(c) Hanna Fasching
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Auf der Suche nach den ersten Feminist*innen beginnt 'THE LAST FEMINIST' in einer dystopischen Stadt, in der das Ende des Planeten realer scheint als das Ende des Kapitalismus. Die letzte überzeugte Feminist*in macht sich als Zeitreisende auf den Weg, auf die Spur verschwundener Kosmologien und ruft gemeinsam mit ihren Gefährt*innen – militante Prinzess*innen, queere Kryptofeminist*innen, emotionale Bitches und postdramatische Hexen* – feministische Erinnerung wach. Sie reimen, singen und rappen, getragen von einer Poetik, die im Scheitern feministische Solidarität sucht. Die multidisziplinäre Performance verbindet feministischen Battle Rap, Performance, experimentellen Pop und Ritual. 'THE LAST FEMINIST' ist ein langes, vielstimmiges Lied in vier Episoden. Es erzählt in Brüchen und Reimen, geprägt von radikaler Verwandtschaft sowie dekolonialen und queeren Perspektiven. Zwischen Konzert und Zeremonie entsteht eine performative Partitur aus Rhythmus, Reim, Refrain und revolutionärer Liebe.
Unter der künstlerischen Leitung von Myassa Kraitt entstand 'THE LAST FEMINIST', das Performer*innen und Musiker*innen in einer interdisziplinären Praxis vereint, die Rap, Poesie, Performance, Ritual und experimentellen Pop sowie Theorie und Praxis miteinander verbindet. Der polyvokale trans/nonbinäre Chor unter der Leitung von Gloria Amesbauer begleitet Kraitts politisch fundiertes Libretto zwischen Konzert und Zeremonie. In ihrem Werk erforscht Kraitt feministische Erinnerung, epistemische Gewalt und Widerstand durch Rhythmus, Verkörperung und antikoloniale Poetik.
Regie, Konzept, Idee & Lyrics Myassa Kraitt Musikalische Leitung & Komposition Gloria Amesbauer Musikproduktion & Rap-Musik Oliver Cortez Performer*innen Denise Palmieri, Luis Javier Murillo, Iris Omari Ansong, Myassa Kraitt Musiker*innen Gloria Amesbauer, José Luis Borja Castellano, Luí Matias dos Santos, Kem Kolleritsch, Ilay Schwingshandl, Yasko Koch Inside Eye Dramaturgie Ivana Pilić Kostüm Heike Bülk Lichtdesign Mirza Kebo Bühnenbild Konzept Vi Pham Tùng Produktion Mika Maruyama Produktion Technische Assistenz & Rap Coaching Sufian Kraitt Outside Eye Steffo Sourial, Veza Fernández Kamera & technische Ausstattung für die Bühne Hubert Marz Video & visuelle Bedienung Rawan Almukhtar Animation & Logo Xingrui Übersetzung Ivana Pilić, Götz Leineweber, Dilan Şengül Video Leitung Dilan Şengül Videobearbeitung Rawan Almukhtar, Kem Kolleritsch Kamerabedienung Roland Pfisterer Kamerabedienung Assistenz Mehrdad Derafshi Videoproduktion Assistenz vor Ort Markus Hug, Zeynep Alan, Miwa Negoro
Dank an Studio Mänada und Vereinigung Bildender Künstler*innen Österreich (VBKÖ).
Eine Koproduktion von Rewaq – Verein zur Förderung feministischer und diskriminierungskritischer Kunst und Kultur und brut Wien.
Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7) und des Österreichischen Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport.
Unter der künstlerischen Leitung von Myassa Kraitt entstand 'THE LAST FEMINIST', das Performer*innen und Musiker*innen in einer interdisziplinären Praxis vereint, die Rap, Poesie, Performance, Ritual und experimentellen Pop sowie Theorie und Praxis miteinander verbindet. Der polyvokale trans/nonbinäre Chor unter der Leitung von Gloria Amesbauer begleitet Kraitts politisch fundiertes Libretto zwischen Konzert und Zeremonie. In ihrem Werk erforscht Kraitt feministische Erinnerung, epistemische Gewalt und Widerstand durch Rhythmus, Verkörperung und antikoloniale Poetik.